Programm-Auswahl

Ubuntu

Die hier vorgestellten Programme stellen eine überschaubare persönliche Auswahl dar, mit der ich unter Linux die alltäglichen wie auch die nicht so alltäglichen Arbeiten verrichten kann. Diese Zusammenstellung soll mehr oder weniger auch ein "Installationsprotokoll", ein Merkzettel sozusagen, für vergessliche Leute wie mich sein. Im Falle eines Hardwareausfalls bzw. einer künftigen Neueinrichtung von Ubuntu soll dieser Online-Merkzettel mir als wichtige Hilfe dienen: Das erspart mir die wiederholte Arbeit und Recherche: Welche Programme habe ich wie nochmal mit welchen Einstellungen und von welchen Paketquellen installiert ?

So enstand denn auch dieses ausführliche Installationsprotokoll, das selbst für Linux-Einsteiger leicht nachzuvollziehen sein oder zumindest als Anregung dienen sollte, welche Software man vielleicht auch für sich selbst gebrauchen könnte. In den meisten Fällen laufen sie nicht nur auf Ubuntu Budgie, sondern sollten auch auf den übrigen Ubuntu-Distributionen lauffähig sein. Die Programmauswahl ist selbstverständlich nicht in Stein gemeißelt und erfreulicherweise gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Änderungen oder Ergänzungen sind jederzeit möglich.

Es gibt meist mehrere Möglichkeiten, sich das Programm seiner Wahl auf den Rechner zu ziehen. Entweder über das systemeigene Software Center bzw. über dessen Alternative App Grid oder über die mächtige Synaptic Paketverwaltung. In manchen Fällen kann man sich das Programm direkt von der Herstellerseite als DEB-Paket oder als ausführbares AppImage herunterladen. Die Links zu den Projektseiten der jeweiligen Programme habe ich meist mit angegeben. Oft genügt aber alternativ die Verwendung des Kommandozeilen Tools bzw. des Terminals (Tilix) mit den apt-get Befehlen. Die einzelnen Schritte der Installationen sowie das Einrichten der jeweiligen Programme beschränken sich dabei meist auf das Wesentliche. Gängige (Standard-)Programme sind je nach Distribution bereits vorinstalliert. Dazu gehört in vielen Fällen auch die Bürosoftware "Libre Office", auf die ich deshalb nicht eingehen werde.

Ubuntu

https://www.deviantart.com/art/ubuntu-108504738


Media Tools Internet Office
MPV Video Player Synaptic Paketverwaltung Chromium Homebank
MakeMKV App Grid Firefox Sigil
Handbrake Double Commander Tor Osmo
OpenShot Back in Time Thunderbird gLabels
Sayonara GParted jDownloader2 Kate
Audacity GSmartControl BlueGriffon Pinta
KRadio Deja Dup (Datensicherung) XnViewMP
Asunder UNetbootin XSane
K3b Scribus
VeraCrypt
PlayOnLinux

Tuz-logo










Tuz, ein australischer Beutelteufel mit aufgesetztem Schnabel, der 2009 für drei Monate Tux als Linux-Maskottchen ersetzte

Synaptic Package Manager




Die Synaptic Paketverwaltung ist ein grafisches Werkzeug zur Installation von Debian Paketen. Es gehört zu den Stärken von Linux, compilierte Programme und Pakete in Form von Repositories anzubieten, damit Programme nicht erst einzeln heruntergeladen, kompiliert und installiert werden müssen. So werden Software, Anwendungen und Treiber aus einer sicheren Quelle installiert, ohne vorher von der Seite des Herstellers eine Installationsdatei herunterladen zu müssen. Ein rascher Zugriff auf diese Repositories und deren Verwaltung läßt sich mit der Synaptic Paketverwaltung bewerkstelligen, über den sich Debian-basierte Anwendungen einfach und schnell herunterladen und installieren lassen.

Mit ALT+F2 und dem Eintrag "Software" startet man das Ubuntu Software-Center, über den sich Synaptic installieren läßt. Dazu oben rechts auf das Lupensymbol klicken und in das Suchfeld "Synaptic" eingeben, um dann die Synaptic Paketverwaltung installieren zu können. Mit ALT+F2 und dem Eintrag "Synaptic" ruft man das Programm auf, das man nach Wunsch (permanent) an das Plank-Dock andocken kann. Oder im Menü unter "Systemverwaltung".

Alternativ führt man die Installation über das Terminal durch:

  sudo apt-get install synaptic

Projektseite: http://www.nongnu.org/synaptic/

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App Grid




App Grid ist ein grafischer Paketmanager im Stil eines App Stores. Er ist übersichtlicher und eine bessere Alternative als das ungepflegte Ubuntu Software Center, das nicht mehr auf dem neuesten Stand ist und nur noch wenige Neueinträge aufweist. App Grid listet auf einfache Weise und schnell auffindbar kostenpflichtige als auch kostenlose Apps im Ubuntu-Universum auf. Ein Konfigurieren der Paketquellen ist jedoch nicht möglich. Hier greift man dann besser auf den Synaptic-Paketmanager zurück oder verwendet das Terminal mittels Kommandozeile.

AppGrid

App-Grid-Funktionsübersicht

  • Suche nach Kategorie
  • Suche mit Textbeschreibung
  • Installation mit einem Klick: installieren, starten, entfernen
  • Einfache und elegante Benutzeroberfläche
  • Lesen Sie die Erfahrungsberichte vor der Installation
  • Mehrsprachige Unterstützung
  • Kurzbeschreibung mit Benutzerkommentare

Da App Grid nicht in den offiziellen Paketquellen enthalten ist, kann es entweder direkt als Deb-Paket von der unten angegebenen Projektseite heruntergeladen oder über den Synaptic-Paketmanager installiert werden. Alternativ geht auch über das Terminal mit Zugriff auf das "Personal Packages Archiv" (PPA):

  sudo add-apt-repository ppa:appgrid/stable
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install appgrid

Projektseite: http://www.appgrid.org/

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Double Commander




Der Double Commander gehört für mich zu den brauchbarsten Dateimanagern unter Linux. Der 2-Fenster-Manager besitzt eine sehr umfangreiche Bedienoberfläche und ist vergleichbar mit dem Total Commander oder dem Speed Commander unter Windows.

Features

  • Umfangreiche Konfiguration der Oberfläche
  • Leiste mit den eingebundenen Laufwerken
  • Mehrfache Datei-Umbenennungen
  • Text-Editor mit Syntax-Hightlighting
  • Dateibetrachter (Hex-, Binär- oder Textformat)
  • FTP Client
  • Archive werden wie Unterverzeichnisse behandelt
  • Unterstützte Archiv-Typen u.a. ZIP, TAR GZ, TGZ, RPM, DEB, RAR.
  • Ausführliche Suchfunktion
  • TAB Navigation
  • freie Anpassung der Tastatur Shortcuts
  • Verzeichnisse vergleichen und synchronisieren
  • Unterstützung von Unicode

Der Double Commander läßt sich wahlweise über das Software-Center oder per PPA installieren. Im Terminal dafür folgende Kommandozeilen eingeben:

  sudo add-apt-repository ppa:alexx2000/doublecmd 
  sudo apt-get update 
  sudo apt-get install doublecmd-gtk 
Double Commander

Nach der Installation wird der Double Commander einmal über den Schnellstarter ALT+F2 gestartet und wieder geschlossen. Die Benutzer-Einstellungen werden in "/home/BENUTZER/.config/doublecmd/" abgelegt. Dorthin kann dann das zuvor angelegte DC-Backup zurückgespielt oder aber auch dieses Verzeichnis gesichert werden. Mit Mausklick auf das Tildezeichen ~ oben in der Laufwerksleiste des DC zeigt der DC den Persönlichen Ordner direkt an, wobei der versteckte "/.config" Ordner wird per DC mit STRG+. sichtbar gemacht werden kann. DC starten und an der Desktop-Leiste (permanent) andocken.

Möchte man mit einer möglichst aktuellen Version arbeiten, kann der DC auch von der Projektseite als portable (Beta-)Version heruntergeladen, dann beispielsweise in das Homeverzeichnis entpackt und von dort aus direkt gestartet werden. Sinnvollweise legt man eine Verknüpfung auf dem Desktop an. Über den internen Dateimanager (Nautilus) zieht man bei gedrückt gehaltener ALT-Taste mit der linken Maustaste die ausführbare Datei auf den Desktop und wählt aus dem Popup-Menü den Eintrag "hierher verknüpfen". Die (zuvor) gespeicherten Konfigurationsdateien können in dieses Verzeichnis kopiert bzw. überschrieben werden.

Wer mit rar-Dateien zu tun hat, muss unter Umständen im Terminal noch folgende Pakete installieren:

  sudo apt-get install rar
  sudo apt-get install unrar

Ich biete hier einen Download meiner persönlichen Konfiguration bzw. meines Backups als gezippte Datei an. Einfach in das entsprechende Verzeichnis entpacken und den DC starten.

DC Konfiguration /Backup: doublecmd.zip
Projektseite: https://doublecmd.sourceforge.io/
neueste Version auf Sourceforge.net: https://sourceforge.net/p/doublecmd/wiki/Download/

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Back in Time




Back in Time sichert auf sehr einfache Weise ausgewählte Verzeichnisse und Dateien aus dem eigenen Home-Verzeichnis entweder manuell oder automatisiert. Es können unterschiedliche Sicherungsprofile angelegt werden. Möchte man Ordner und Dateien außerhalb des Homeverzeichnisses sichern, für die man keine Schreibrechte besitzt, startet man BiT mit dem 2. Eintrag "Back In Time (root)" über den Schnellstarter ALT+F2.

Im Gegensatz zu Deja Dup erzeugt BiT keine tar-Archive, sondern legt das Backup containerfrei in einer gewöhnlichen Ordnerstruktur an, durch die man mit jedem beliebigen Dateimanager navigieren kann. So gelangt man im Notfall ohne weitere Hilfsmittel an seine Backups, die man dann (hoffentlich) manuell abgleichen bzw. restaurieren kann.

Im Regelfall läßt sich aber über die Verwaltung der Sicherungspunkte das angelegte Backup bzw. der Zustand einzelner Dateien oder ganzer Ordner zu einem bestimmten Zeitpunkt leicht wiederherstellen. BiT stellt zudem vielfältige Optionen zur Verwaltung und zur automatischen Löschung von älteren Backups bzw. Snapshots bereit. Backups sollten dabei nach Möglichkeit auf externe Datenträger angelegt werden.

Back in Time

Das Programm ist in den offiziellen Paketquellen vorhanden. Außerhalb der offiziellen Paketquellen kann über das "Personal Package Archiv" (PPA) der Entwickler oft auch eine aktuellere Version installiert werden:

  sudo add-apt-repository ppa:bit-team/stable
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install backintime-qt4

Nach dem ersten Start erscheint der Konfigurationsdialog, in dem einige Anpassungen vorgenommen werden müssen wie z.B. das anzulegende Backupverzeichnis. Unter "Einstellungen" --> im Kartenreiter "Einbeziehen" lassen sich mit "Datei hinzufügen" bzw. mit "Ordner hinzufügen" die gewünschten Dateien und Verzeichnisse in das Sicherungsprofil aufnehmen. Um auch versteckte Dateien und Ordner sichtbar zu machen und mit in das Backup einzubeziehen, wird mit der rechten Maustaste auf das Auswahlfenster ein Popup-Menü aufgerufen. Dort setzt man den Haken auf "Show hidden files".

Nach dieser einmaligen Einrichtung genügt dann nur noch ein Knopfdruck ("Schnappschuss erstellen"), um die Sicherung zu starten. So werden im Laufe der Zeit in der linken Spalte des Hauptfensters alle erstellten Sicherungen (Snapshots) aufgelistet, rechts dann die gesicherten Ordner und Dateien. Das Wiederherstellen einer Sicherung geht ebenso leicht.

weitere Informationen: https://wiki.ubuntuusers.de/Back_In_Time
englische Anleitung: http://backintime.readthedocs.io/en/latest/index.html

Projektseite: https://github.com/bit-team/backintime

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Chromium




Chromium ist ein Open Source Webbrowser mit einer schlanken Oberfläche und ist bereits in Ubuntu Budgie vorinstalliert. Im Gegensatz zu Google Chrome greift Chromium weniger auf die Google-Dienste zu.

  • Verlauf & Cache, usw… werden gespeichert in: ../home/BENUTZER/.cache/chromium/
  • Die Benutzereinstellungen werden gespeichert in: ../home/BENUTZER/.config/chromium/

Features

  • automatische Phishing- oder Malware-Erkennung
  • Tab-Unterstützung
  • Webseiten werden in einzelne Prozesse gegliedert
  • Verwendung von Browser-Erweiterungen (s.u.)
  • Chromium nutzt offene Codes: Vorbis, Ogg, Theora, WebM
  • Integrierter PDF-Viewer
  • Übersetzen von Internetseiten (basiert auf Google Translate)

Zu den für mich nützlichen Chromium-Addons gehören:

  • uBlock Origin von Raymond Hill ist mit über 10 Millionen Nutzern DER Werbeblocker schlechthin und ersetzt Adblock Plus bzw. macht diesen überflüssig. Er ist ein "Rundum-Sorglos-Paket" mit Trackingblocker, Scriptblocker, Maleware-Blocker, Privatssphären-Schützer, Kosmetikfilter mit geringem Speicherbedarf und niedriger CPU-Belastung. Werbung ist ein Einfallstor für Malware, Trojaner und Spyware. Daher sollte man sich unbedingt mit einer geeigneten Browser-Erweiterung wie uBlock Origin gegen Anzeigen verteidigen. Es ist mittlerweile eine reine Notwehrmaßnahme gegen penetrante Werbung und Infizierung des Rechners mit allerlei gefährlichen Schädlingen. Weitere Info's: Schutz gegen Tracker und Werbung
  • Privacy Badger stammt von der amerikanischen Verbraucherschutzorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) und blockiert erkannte Tracker.
  • Https Everywhere versucht auf die verschlüsselte https://-Version einer Site zu wechseln, wo Schnüffler nichts mit anfangen können.
  • Backspace to go Back aktiviert die Backspace-Taste wieder für "Seite zurück".
  • Google Translate übersetzt fremdsprachige Seiten, auch kleinere Textfragmente.

Erwähnenswert sind auch "I don't care about cookies" und "History Eraser".

Chromium kann auch direkt aus den offiziellen Paketquellen installiert werden:

  sudo add-apt-repository ppa:canonical-chromium-builds/stage
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install chromium-browser

Sprachpakete als auch Video- und Audio-Codecs (Ogg, Vorbis, Theora, mp3, aac, ac3, mpeg4 (audio/h264), mov) können bei Bedarf per PPA noch hinzugefügt werden:

  sudo apt-get install chromium-browser-l10n
  sudo apt-get install chromium-codecs-ffmpeg-extra

Projektseite: https://www.chromium.org/getting-involved/download-chromium

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thunderbird




Thunderbird ist eine beliebte und verbreitete, freie E-Mail-Anwendung. In der Synaptic-Paketverwaltung werden die Pakete "thunderbird" und "thunderbird-locale-de" ausgewählt und installiert. Thunderbird mittels ALT+F2 starten, ans Plank-Dock andocken und wieder schließen. Thunderbird speichert dabei alle Daten, wie Emails, Adressbücher und Wörterbücher, in einem Profil-Verzeichnis in "/home/BENUTZER/.thunderbird/"XYZ".default". Dieses Verzeichnis sollte als Sicherung regelmäßig in ein Zip-File gepackt werden. Ist ein Backup bereits vorhanden, so kann dieses einfach in das obige Profil-Verzeichnis zurückkopiert werden. Dieses versteckte Verzeichnis wird im Double Commander per STRG+. sichtbar gemacht. Thunderbird ggf. als Standardprogramm festlegen. Evtl. das Addon CustomizeMyBird installieren, um eckige Tabs zu erzeugen (Optik).

Thunderbird

Features:

  • Erweiterbar durch integrierten Add-on-Manager
  • Integrierte Erweiterung "Lightning" mit Kalender- und Termin- bzw. Aufgabenverwaltungsfunktionen
  • Spamfilter
  • Umfangreiche Suchfunktionen mit Filtern bei großen Mail-Archiven
  • elektronische Signatur und Nachrichtenverschlüsselung
  • Verwaltung mehrerer E-Mail-Konten und Adressbücher
  • Verwaltung von mehreren POP3- und IMAP-Konten
  • Standardeinstellungen für POP-, IMAP- und SMTP-Server
  • Integrierter RSS-Reader

Installation mit deutschem Sprachpaket auch über das Terminal möglich:

  sudo apt-get install thunderbird
  sudo apt-get install thunderbird-locale-de

Die Installation geht auch über den Synaptic Paketmanager, wobei folgende Module sowie die deutschen Sprachpakete benötigt werden:

  • thunderbird
  • thunderbird-l10n-de
  • lightning
  • lightning-l10n-de

Projektseite: https://www.mozilla.org/de/thunderbird/

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jDownloader_2




Der jDownloader.2 ist ein plattformübergreifender Download-Manager, der ein automatisierten Herunterladen bei Sharehostern bzw. von sogenannten One-Klick-Hostern als auch von Videoportalen wie z.B. YouTube ermöglicht. Zu den bekanntesten Sharehostern gehören Share-Online und Uploaded. Heruntergeladene Archive werden dabei je nach Einstellung automatisch entpackt. Die benötigten Passwörter können in einer Passwort-Liste dauerhaft abgespeichert werden. Der jDownloader.2 hält sich automatisch auf den neuesten Stand.

jDownloader2

Den jDownloader.2 über die unten angegebene Webseite herunterladen und mit Doppelklick auf "JD2Setup_x64.sh" installieren. Es kann etwas dauern, bis das Installationsfenster sich öffnet. JD2 installiert sich nun in das Verzeichnis "/home/BENUTZER/jd2". Den jDownloader starten. Vor der Verwendung des Programmes müssen jetzt einige Einstellungen unter "Einstellungen" -> "Einstellungen" vorgenommen werden: z.B. die einzustellenden Pfade, die Accountverwaltung, Paßwörter etc. Oder aber man greift auf eine zuvor angelegte Sicherung zu: Unter "Datei" --> "Sicherung" --> "Einstellungen wiederherstellen" wird das vorhandene Backup "XYZ.jd2backup" eingespielt. Allerdings müssen in manchen Fällen auch noch die entsprechenden Laufwerke (z.B. über den Double Commander) eingehängt werden. JD2 über "Datei" --> "Beenden" komplett schließen (!) und mit ALT+F2 neu starten. Nun kann JD2 an die Desktop-Leiste angedockt werden.

Alternativ kann JD2 auch über das Terminal installiert werden:

  wget http://installer.jdownloader.org/JD2Setup_x64.sh
  chmod +x JD2Setup_x64.sh
  ./JD2Setup_x64.sh 

Projektseite: http://jdownloader.org/download/index

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BlueGriffon




BlueGriffon ist ein für Anfänger und Fortgeschrittene geeigneter plattformübergreifender WYSIWYG-HTML-Editor mit HTML5-, XHTML- und CSS3 Unterstützung in einer dualen Ansicht von Web- und / oder Quelltext-Ansicht. Somit ist ein schnelles Umschalten zwischen Code- und Webansicht möglich.

Die BlueGriffon-Oberfläche kann in Deutsch unter "Tools" --> "Preferences" --> "Advanced" eingestellt werden. Unter "Datei --> Neu Assistent" läßt sich in wenigen Schritten eine valide HTML-Basisdatei erstellen. Rechts unten im Programm kann die Schriftgröße jeweils im Quelltext- bzw. im Webfenster geändert werden. Die Konfiguration wird im versteckten Ordner ~/.disruptive innovations sarl im Homeverzeichnis gespeichert.

BlueGriffon

Die Installation von BlueGriffon geht über eine ausführbare deb-Datei, die über folgenden Link direkt heruntergeladen werden kann:
http://bluegriffon.org/freshmeat/3.0.1/bluegriffon-3.0.1.Ubuntu16.04-x86_64.deb
Downloadseite: http://bluegriffon.org/#download

Projektseite: http://bluegriffon.org/

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Scribus




Scribus ist ein freies, plattformübergreifendes Desktop-Publishing-Programm. Es besitzt umfangreiche Import- und Exportfunktionen mit freier Platzierung von Text und Bildern und setzt DTP-Projekte (wie z.B. Zeitschriften, Broschüren, Poster, Werbe-Layouts) in professionelle Druckvorlagen um. DTP Programme arbeiten rahmenorientiert mit strikter Trennung von Layout und Inhalt und können diese Aufgaben somit meist deutlich besser und effektiver erledigen als reine Textverarbeitungen. Scribus eignet sich zum Erstellen von Flyern, CD-Covers, Grußkarten, Gutscheinen, Postern, Fotobücher, Kunstposter, Broschüren und Zeitschriften.

Scribus

Installation von Scribus PPA

  sudo add-apt-repository ppa:scribus/ppa
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install scribus-ng

Deinstallation von Scribus:

  sudo apt-get remove scribus-ng scribus-ng-data && sudo apt-get autoremove

Projektseite: https://www.scribus.net/
Ubuntuusers Scribus: https://wiki.ubuntuusers.de/Scribus/
Einstieg in Scribus: https://wiki.scribus.net/canvas/Einstieg_in_Scribus
Handbuch zur Einführung von Scribus, deutsch: https://julius-cordes.de/dtp-pc/scribus-einfuehrung.pdf
Anleitung zum Erstellen einer Getränkekarte: https://www.saxoprint.de/blog/scribus-anleitung/
Layouten mit Scribus - Tutorial: https://www.psd-tutorials.de/tutorials/2d/scribus
Workflow für Grafikdesign mit Scribus auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=gnKFdKwMzn8

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Homebank




Homebank ist ein Haushaltsprogramm mit privater Finanzverwaltung und läßt sich per PPA installieren:

  sudo add-apt-repository ppa:mdoyen/homebank
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install homebank
Homebank

Die Speicherorte sind:

  • home/BENUTZER/homebank/NAME.xhb
  • home/BENUTZER/.config/homebank

Nach der Installation kann im Home-Verzeichnis der Ordner z.B. "homebank" angelegt und die Backup-Datei "NAME.xhb" dann nach "home/BENUTZER/homebank/" zurückkopiert werden, sofern zuvor ein Backup erstellt worden ist. Unter "Bearbeiten" --> "Einstellungen..." --> "Allgemein" sollte als als erstes der Speicherort (hier:) "/home/andreas/homebank" eingestellt werden.

Wer mit der neuesten Version von Homebank (aktuell v.5.2.3) arbeiten, aber noch mit der älteren seine alten Backups erstellt hat und diese weiterverwenden möchte, kann Homebank 5.2.3 von dem unten angegebenen Link herunterladen und diesen selber paketieren und kompilieren. Wie man in einzelnen Schritten dabei vorgeht, erfährt man hier:

https://akolles.de/tar-gz-paket-installation

Projektseite: http://homebank.free.fr/en/index.php

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mpv Media Player




Der MPV Media Player ist ein extrem schlankes Wiedergabe-Programm für fast alle viele Video- und Untertitel-Formate und nicht zu verwechseln mit dem vorinstallierten "GNOME Player". Die Installation erfolgt über das Terminal:

  sudo add-apt-repository ppa:mc3man/mpv-tests
  sudo apt-get update

Die wichtigsten Tastaturkürzel:

  • p pause /playback (rechte Maustaste)
  • f toggle fullscreen
  • v show /hide subtitles
  • s take a screenshot
  • A cycle aspect ratio
  • 9 decrease audio volume
  • 0 increase audio volume
  • w zoom out
  • e zoom in

Feste Verknüpfungen allgemein mit Video-Dateien erstellt man im Double Commander (DC) mit der rechten Maustaste z.B. auf eine avi- oder mkv-Datei und wählt dann den Eintrag "Öffnen mit…" --> "Andere…". "MPV Media Player" selektieren und dann sowohl den Haken setzen bei "Verknüpfung speichern" als auch bei "Gewählte Aktion als Standard festlegen". Wer den DC nicht installiert hat, kann auch im Standard-Dateimanager "Nautilus" diese Verknüpfungen vornehmen: Rechte Maustaste auf eine Video-Datei und auf "Mit einer anderen Anwendung öffnen" und dann "Alle Anwendungen anzeigen", sofern der mpv Media Player noch nicht in der Liste erscheint. Die entsprechende Anwendung (mpv Media Player) auswählen und bestätigen.

So lassen sich für jedes Videoformat nach Bedarf die Verknüpfungen setzen, beispielsweise:

  • mp4
  • mkv
  • avi
  • mpg
  • vob
  • flv
  • mov

Den vorinstallierten Videoabspieler "Gnome Player" besser nicht deinstallieren, da dann auch wichtige Systemdateien mit gelöscht werden!

Download auf cheatography.com: MPV Keyboard Shortcuts als PDF
Projektseite: https://mpv.io/

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Sayonara Player




Sayonara ist ein schlanker Audio-Player mit Mediendatenbank und geringem Speicher- und CPU-Verbrauch.
Er bietet unter anderem:

  • Medienbibliothek
  • Equalizer
  • ID3-Tag-Editor
  • Tool zum Rippen von Audiostreams
  • Last.fm-Integration
  • Audioformate MP3, WAV, OGG und FLAC
  • schnelle Bibliothek
  • einfache und klare GUI
  • Songtexte (Lyrics)
  • Stream Recorder

Sayonara wird per PPA installiert:

  sudo apt-add-repository ppa:lucioc/sayonara
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install sayonara
Sayonara Player

Alternativ kann der Audio Player auch als deb-Paket von der Website heruntergeladen werden:
Download deb-Paket: http://sayonara-player.com/downloads.php

Sayonara mit ALT+F2 starten, die gewünschten Einstellungen vornehmen und bei Bedarf in die Desktop-Leiste andocken. Damit Sayonara Audiodateien von internen wie auch externen Datenträgern abspielen kann, müssen diese vorher eingehängt bzw. gemountet werden.

Falls die benötigten Audio-Codec noch nicht in das Betriebssystem integriert sein sollten, lassen diese sich im Terminal mit folgendem Kommandozeilen-Befehl installieren, ggf. vorher den Synaptic Paketmanager schliessen:

  sudo apt-get install lame vorbis-tools flac libopus0 wavpack

Feste Verknüpfungen mit den mp3- und flac-Audiodateien erstellt man im Double Commander (DC) mit der rechten Maustaste z.B. auf eine mp3- oder flac-Datei und wählt dann den Eintrag "Öffnen mit…" --> "Andere…". "Sayonara Player" selektieren und dann sowohl den Haken setzen bei "Verknüpfung speichern" als auch bei "Gewählte Aktion als Standard festlegen". Wer den DC nicht installiert hat, kann auch im Standard-Dateimanager "Nautilus" diese Verknüpfungen vornehmen: Rechte Maustaste auf eine Video-Datei und auf "Mit einer anderen Anwendung öffnen" und dann "Alle Anwendungen anzeigen", sofern der Sayonara Player noch nicht in der Liste erscheint. Die entsprechende Anwendung (Sayonara Player) auswählen und bestätigen. Den vorinstallierten Musikabspieler "Rhythmbox" besser nicht deinstallieren, da dann auch wichtige Systemdateien mit gelöscht werden!

Projektseite: http://sayonara-player.com/index.php

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Audacity




Von Vaughan Johnson (initial upload to SVN) - Part of Audacity source code released under GPLv2., GPL
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22458728

Audacity ist ein freier und plattformübergreifender Audio-Editor zum professionellen Aufnehmen, Abspielen, Schneiden und Optimieren von Audiodateien und ist mit folgenden Features ausgestattet:

  • Audio-Liveaufnahme (Mikrofon, Line Input, USB/Firewire-Geräte und andere Quellen)
  • Digitalisierung von Kassetten und Schallplatten inkl. Löschen von statischen Hintergrundgeräuschen
  • Bearbeitung von Audiodateien in zahlreichen Formaten, z.B. Ogg/Vorbis-, MP3- und Wave-Dateien]
  • Audiodateien schneiden, kopieren und mischen
  • Audacity unterstützt viele Formate wie WAV, MP3, MPG, OGG, FLAC u.v.m.
Audacity

Die Installation geht entweder über die offizielle Paketquelle oder über das Terminal:

  sudo add-apt-repository ppa:ubuntuhandbook1/audacity
  sudo apt-get update

Falls die benötigten Audio-Codec noch nicht in das Betriebssystem integriert sein sollten, lassen diese sich im Terminal mit folgendem Kommandozeilen-Befehl installieren:

 sudo apt-get install lame vorbis-tools flac libopus0 wavpack

deutsches PDF-Handbuch: http://www.audacity-forum.de/download/Audacity-Handbuch-deutsch-23-Jan-2005.pdf
Oder hier: Audacity-Handbuch-deutsch-23-Jan-2005.pdf

Projektseite: https://www.audacityteam.org

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KRadio




KRadio ist eine komfortable AM/FM/Internet-Radio-Anwendung. Neben dem Aufzeichnen von Radiosendungen wird auch Timeshifting und Pre-Recording unterstützt. Die Nutzung als Radiowecker ist ebenfalls möglich. Der Funktionsumfang von KRadio umfasst derzeit:

  • V4L/V4L2 Radio Support
  • Fernbedienung (Remote Control)
  • Alarm, Schlaf-Countdown
  • Mehrere GUI-Steuerelemente: Docking Menu, Station Quickbar, Radio Display
  • Aufnahmen in: MP3, Ogg/Vorbis und WAV Kodierung
  • Timeshifter Funktionalität
  • Erweiterbare Plugin-Architektur
KRadio

KRadio ist in den offiziellen Paketquellen enthalten und kann auch über das Terminal installiert werden:

  sudo apt-get install kradio4

KRadio sollte vor Gebrauch noch konfiguriert werden. Im Konfigurationsmenü wird unter "Aufnahme" wird das gewünschte Aufnahmeformat (wav, mp3, ogg) eingetragen und das Aufnahme-Verzeichnis ausgewählt. Unter "Radiosender" werden die gewünschten MW/UKW- bzw. Internet-Sender hinzugefügt. So läßt sich in der URL-Zeile z.B. der "Radio K.W." Sender mit folgender Internetadresse eintragen:

  http://radiokw.cast.addradio.de/radiokw/simulcast/high/stream.mp3

Weitere Links zu Radio- und Internetsendern:
https://wiki.ubuntuusers.de/Internetradio/Internetradio-Stationen/
https://wiki.ubuntuusers.de/Internetradio/Stationen/
http://www.surfmusik.de/
http://www.shoutcast.com/
http://liveradio.de/internetradio/world
https://linux-club.de/wiki/opensuse/Radiosender

Projektseite: http://kradio.sourceforge.net/

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GParted




Das Linux Tool GParted vergrößert oder verkleinert die Partitionen einer Festplatte, legt sie neu an oder formatiert sie. Dabei werden alle gängigen Datei-Systeme wie EXT, FAT und NTFS vom Tool unterstützt. Zu beachten ist, daß sich nur Partitionen bearbeiten lassen, die gerade nicht in das Dateisystem eingehängt (gemountet) sind. Möchte man also bestimmte Wechseldatenträger und -medien "aushängen", so klickt man mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Partition und wählt "Datenträger aushängen" bzw. "unmount". Erst jetzt läßt sich der Datenträger bearbeiten.

GParted

GParted wird über den Synaptic Paketmanager installiert. Die Installation geht auch über das Terminal:

  sudo apt-get install gparted

Mit ALT+F2 und der Eingabe von "gparted" startet das Programm.

Projektseite: https://gparted.org/index.php

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GSmartControl





GSmartControl

Mit GSmartControl erhält man einen genauen Überblick über den Zustand der Festplatten-Laufwerke. Das Programm verwendet dabei die sogenannte SMART-Technologie. SMART steht für Selfmonitoring, Analysis and Reporting Technology, mit der einige Parameter, wie Temperatur, fehlerhafte Sektoren und der Betriebsstatus der Festplatte oder der SSD angezeigt werden.

GSmartControl

GSmartControl wird über den Synaptic Paketmanager installiert. Die Installation geht auch über das Terminal:

  sudo apt-get install gsmartcontrol

Mit ALT+F2 und der Eingabe von "gsmartcontrol" startet das Programm.

Projektseite: https://gsmartcontrol.sourceforge.io

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Asunder




Asunder ist ein AudioGrabber und Encoder, der Audio-CD's ausliest und in das gewünschte Audioformat umwandelt. Über die Internetdatenbank Freedb werden Titelinformationen der eingelegten CD abgerufen.

Features

  • Unterstüzung der Audioformate WAV, MP3, Ogg Vorbis, FLAC, und Wavpack
  • Verwendet die CDDB Datenbank, um jeden Track zu benennen und zu taggen
  • Kann in mehreren Formaten in einer Sitzung kodieren
  • Erstellt M3U-Wiedergabelisten
Asunder

Asunder wird entweder über den Synaptic Paketmanager installiert oder über das Terminal:

  sudo apt-get install asunder

Es sollten jetzt noch die nötigen Einstellungen vorgenommen werden. Dazu das Programm starten mit ALT+F2 und der Eingabe von "Asunder". Unter "Einstellungen" --> "Allgemein" --> "Ziel-Ordner" --> "Andere ..." das gewünschte Zielverzeichnis wählen. Unter "Einstellungen" --> "Import" --> können zudem die gewünschten Audioformate ausgewählt und der Kompressionsgrad sowie die Audioqualität eingestellt werden. Falls die benötigten Audio-Codec noch nicht in das Betriebssystem integriert sein sollten, lassen diese sich im Terminal mit folgendem Kommandozeilen-Befehl installieren, ggf. vorher den Synaptic Paketmanager schliessen:

  sudo apt-get install lame vorbis-tools flac libopus0 wavpack

Projektseite: http://littlesvr.ca/asunder/

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Openshot




OpenShot ist ein einfaches Videoschnittprogramm.

OpenShot ist ein klassischer Videoeditor mit allen üblichen Features wie Timeline-Bearbeitung, Video- und Audio-Effekte mit Echtzeit-Vorschau und verschiedene Mix- und Überblendfunktionen.

Openshot

Zu den Funktionen von OpenShot gehören:

  • Übergänge zwischen Clips
  • diverse Video-Effekte
  • Hinzufügen von Titeln
  • Echtzeit-Vorschau
  • nummerierte Bilder in eine Diaschau umwandeln
  • mehrere Audio/Video Spuren
  • Drag 'n Drop Unterstützung
  • Unterstützung von allen gängigen Video- und Audioformaten
  • Export als Video, Bildsequenz oder angepasste Formate (z.B. YouTube)
  • deutsche Übersetzung

OpenShot wird unter dem unten angegebenen Link heruntergeladen. Es ist eine ausführbare AppImage Datei und läßt sich mit einem Doppelklick direkt starten, ist sozusagen portabel und muß zuvor mit Zugriffrechten ausführbar gemacht werden: Dazu die AppImage Datei z.B. auf den Desktop kopieren und dort mit der rechten Maustaste unter --> Eigenschaften --> Zugriffsrechte alles auf "Lesen und schreiben" setzen und den Haken setzen bei "Datei als Programm ausführen".

Im Programm können dann unter "Bearbeiten" und "Voreinstellungen" die gewünschten Einstellungen vorgenommen werden, u.a. auch die Sprachauswahl.

Download: https://www.openshot.org/download/
Projektseite: https://www.openshot.org/

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MakeMKV




MakeMKV konvertiert und rippt (kopiergeschützte) DVD's als auch Blu-ray's im mkv-Container kompressionsfrei zur Weiterverarbeitung mit Handbrake. Die Installation geht über das Terminal oder über den Synaptic-Paketmanager (über die Suchfunktion).

  sudo add-apt-repository ppa:heyarje/makemkv-beta
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install makemkv-oss makemkv-bin

Mit ALT+F2 und Eingabe von "makemkv" das Programm starten und ggf. an das Plank-Dock andocken. Unter Ansicht --> Standardeinstellungen --> Video, das voreingestellte Ziel auf "Benutzerdefiniert" einstellen und das gewünschte Verzeichnis wählen. Unter Umständen müssen noch folgende Tools und Libraries über das Terminal eingebunden werden:

  sudo apt-get install build-essential pkg-config libc6-dev libssl-dev libexpat1-dev
  libavcodec-dev libgl1-mesa-dev libqt4-dev

Download und Anleitung zu einem möglichen Update im MakeMKV-Forum:
http://www.makemkv.com/forum2/viewtopic.php?f=3&t=224
Lizenzschlüssel, falls nötig: http://www.makemkv.com/forum2/viewtopic.php?f=5&t=1053
Download "MakeMKV Install Guide" als ausführliche engl. Anleitung:
makemkv_install_guide
YouTube-Video Anleitung in Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=u1hqNgoEioI
Projektseite: http://www.makemkv.com/

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HandBrake




Handbrake ist ein Videokonverter, der nicht kopiergeschützte DVD's und Blu-Rays in die Ausgabeformate mp4 oder MKV transcodiert. Er hat eine Autocrop-Funktion, speichert mehrere Audiospuren und Untertitel und verarbeitet sowohl DVD's als auch ISO-Dateien.

  • Video-Codecs: MPEG-4, H.264, H.265, Theora
  • Audio Codecs: AAC, MP3, Vorbis und AC-3

HandBrake befindet sich in den offiziellen Paketquellen und kann z.B. über den Synaptic-Paketmanager installiert werden.

Projektseite: https://handbrake.fr/

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VeraCrypt




Das plattformübergreifende Verschlüsselungsprogramm VeraCrypt erstellt verschlüsselte Container und verschlüsselt Festplatten, SSDs, USB-Sticks und SD-Karten. Es können also ganze Datenträger oder einzelne Ordner damit verschlüsselt werden. Um VeraCrypt aktuell zu halten, wird es über eine PPA installiert:

  sudo add-apt-repository ppa:unit193/encryption
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install veracrypt

Projektseite: https://www.veracrypt.fr/en/Home.html

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UNetbootin




UNetbootin ist ein USB-Boot-Tool, das diverse Linux-Distributionen von Iso's oder direkt aus dem Netz auf den USB-Stick überträgt. Auf diese Weise wird ein bootfähiges USB-Laufwerk erstellt, das nicht nur Linuxdistributionen erstellen kann, sondern auch verschiedene Rettungs- und Administrationssysteme wie z.B. Parted Magic, SystemRescueCD, Kaspersky Rescue Disk oder Ophcrack unterstützt.

UNetbootin ist aus den offiziellen Paketquellen verfügbar oder kann über Ubuntu PPA im Terminal installiert werden:

  sudo add-apt-repository ppa:gezakovacs/ppa
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install unetbootin

Projektseite: https://unetbootin.github.io/

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XnViewMP




XnViewMP ist ein Bildbetrachter und Grafikkonverter, das etliche Grafikformate lesen und schreiben kann. Es besitzt zudem eine integrierte Bildbearbeitung mit den wichtigsten Funktionen.

  • unterstützt mehr als 500 Bildformate und speichert in über 70 verschiedene Formate,
  • einfach zu handhabende Batch Umwandlung / Stapel-Verarbeitung, Diashow,
  • plattformübergreifend in mehreren Sprachen,
  • Windows, Mac OS X and Linux Versionen in 32 und 64 bit
XnViewMP

XnViewMP wird unter dem unten angegebenen Download-Link heruntergeladen. Dann im Double Commander mit der rechten Maustaste auf diese Datei "XnViewMP-linux-x64.deb" klicken und unter "Öffnen mit..." --> "Anwendungsinstallation" bzw. "Mit Software-Installation öffnen" startet das Gnome Software-Center. Nach der Installation XnViewMP starten und dann wieder schließen. Die evtl. zuvor gesicherten Konfigurationsdateien können nun nach "home/BENUTZER/.config/xnviewmp" zurückgespielt bzw. auf umgekehrtem Wege gesichert werden. Das Programm läßt sich an die Desktop-Leiste andocken.

Um die Bilddateien standardmäßig mit XnViewMP zu öffnen, ruft man dazu das Startmenü auf. Unter "Einstellungen" --> "Einstellungen" --> "Informationen" --> "Vorgabe-Anwendungen" beim Eintrag "Fotos" entsprechend auf XnViewMP einstellen.

XnViewMP läßt sich auch über das Terminal installieren:

  sudo apt-get install gdebi
  wget http://download.xnview.com/XnViewMP-linux-x64.deb
  sudo gdebi XnViewMP-linux-x64.deb

Download DEB-Paket, 64bit: http://download.xnview.com/XnViewMP-linux-x64.deb
Projektseite: https://www.xnview.com/de/xnviewmp/

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Sigil




Sigil ist ein WYSIWYG-Editor zum Erstellen und Bearbeiten von E-Books in der Buch- und HTML-Quellcode-Ansicht. Er importiert TXT-, HTML- und EPUB-Dateien und exportiert in die Formate EPUB und SGF (natives Sigil-Format).

Funktionen

  • Vollständige Unterstützung der EPUB-Spezifikation EPUB 2 und von UTF-16.
  • WYSIWYG-Bearbeitung.
  • Vollwertiger Metadaten-Editor.
  • Unterstützung folgender Bildformate: JPG, GIF, PNG und SVG.
  • Import von TXT, HTML und EPUB-Daten.
  • Vollständige Unterstützung des Unicode-Zeichensatzes.
  • Es können Hyperlinks angelegt werden.
Sigil

Sigil wird über den Synaptic Paketmanager bzw. über die Paketverwaltung installiert. Alternativ über das Terminal:

  sudo add-apt-repository ppa:sunab/sigil-git
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install sigil

Projektseite: https://sigil-ebook.com/

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K3b




K3b ist ein funktionsreiches Programm zum Brennen und Auslesen von CDs, DVDs und Blu-ray-Disks. Es zählt zu den besten Linux Brennprogrammen. Auch Images können mit ihm erstellt oder verarbeitet werden. Die Installation geht über den Synaptic Paketmanager.

Features

  • Erstellen und Brennen von Audio-CDs (Ausgangsmaterial: WAV, MP3, FLAC, Ogg Vorbis) und Video-CDs (SVCD)
  • Brennen von Blu-ray-Disks
  • Brennen von Daten-CDs per Drag'n'drop
  • Kopieren von CDs und DVDs
  • Löschen beschreibbarer Medien

Eventuell wird noch das deutsche Sprachpaket benötigt:

  sudo apt-get install k3b
  sudo apt-get install language-pack-kde-de

Im Menü unter "Hilfe" --> "Sprache der Anwendung umschalten" kann die Sprache dann auf Deutsch eingestellt werden.

K3b

Projektseite: https://userbase.kde.org/K3b/de

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gLabels




Mit gLabels lassen sich Visitenkarten, Adressaufkleber, Labels, Etiketten und Booklets (für CDs und DVDs) aller Art einfach erstellen und ausdrucken und können dabei Text, Bilder, Linien, Formen oder Strichcodes enthalten.

Die Installation erfolgt über die Paketverwaltung bzw. über den Synaptic Paketmanager. Mit dem Schnellstarter (Alt + F2) und der Eingabe "glabels" kann das Programm gestartet und bei Bedarf ins Plank-Dock gesetzt werden. Unter "Bearbeiten -> Einstellungen" kann auf "Millimeter" und "A4" eingestellt werden.

Projektseite: http://glabels.org/

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Deja Dup




Deja Dup, auch "Datensicherungen" genannt, ist ein einfach gehaltenes Programm zur regelmäßigen und automatisierten Datensicherung. In den meisten Fällen reicht es, lediglich das Home-Verzeichnis, also das eigene Benutzer-Verzeichnis mit allen darin befindlichen relevanten Einstellungen und installierten Programmen des Benutzers, zu sichern. Inkrementelles Backup ist ebenso möglich.

Deja Dup über den Synaptic Paketmanager installieren und diesen bitte sofort wieder schließen. Dann durch Aufruf von ALT+F2 und Eingabe von "Datensicherung" bzw. mit "Deja" oder "Dup" das Programm starten und ggf. an das Plank-Dock andocken. Unter -- > "Speicherort" das gewünschte Verzeichnis wählen, wo die Sicherung abgelegt werden soll. Spätestens, wenn das Betriebssystem vollständig eingerichtet und alle Einstellungen vorgenommen worden sind, sollte am Ende eine Datensicherung angelegt werden. - Übrigens wird beim jeweiligen Start von Deja Dup der Kartenreiter "Übersicht" falsch angezeigt (Bug?!). Erst wenn auf einen anderen Kartenreiter und anschließend wieder auf "Übersicht" geklickt wird, erscheint das korrekte Auswahlfeld.

Projektseite: https://launchpad.net/deja-dup

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PlayOnLinux




PlayOnLinux ist eine grafische Oberfläche für Wine und erleichtert die Installation und Konfiguration von Windows-Spielen bzw. -Programmen unter Linux. In manchen Fällen benötigt man für Spiele eine CD/DVD bzw. eine ISO-Datei, die über "Öffnen mit -> Einhängen von Laufwerksabbildern" gemountet wird. Bei freier Software lädt PlayOnLinux die benötigten Dateien aus dem Internet. Das jeweilige Spiele-Verzeichnis wird unter dem (versteckten) Home-Verzeichnis "~/.PlayOnLinux/wineprefix" erstellt.

PlayOnLinux kann über die Synaptic-Paketverwaltung installiert werden. Vor dem ersten Start sollte per Terminal das Wine-Konfigurations-Tool aufgerufen werden:

  winecfg

Dabei werden werden oft noch fehlende Komponenten nachinstalliert. Erst dann wird PlayOnLinux über das Startmenü oder mit dem Schnellstarter ALT+F2 gestartet. So kann dann beispielsweise Microsoft Pinball installiert werden, wobei ggf. noch fehlende Wine-Pakete nachgeladen werden.

Die Installation geht auch über das Terminal:

  sudo apt-get install playonlinux curl p7zip-full

Sollten sich - wie bei mir geschehen - Programme (von Beginn an oder nach einem Linux-Update) partout nicht über PlayOnLinux installieren lassen bzw. die Installation in einer Endlosschleife steckenbleiben, so verschluckt sich das Programm offensichtlich an den veralteten FreeType Fonts (lib32-zlib files). Die Fehlermeldung lautet dann etwa so: "Wine cannot find the FreeType font library." Beheben läßt sich dieses Problem, indem alle "libz.so" Dateien aus den folgenden, darunterliegenden lib-Verzeichnissen gelöscht werden:

  /.PlayOnLinux/wine/linux-x86/.../lib/libz.so

Projektseite: https://www.playonlinux.com/de/

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Firefox




Mozilla Firefox ist ein Webbrowser des Mozilla-Projektes. Die Installation erfolgt über die Synaptic-Paketverwaltung, wobei die Pakete "firefox" und "firefox-locale-de" installiert werden müssen. Firefox mittels Schnellstarter ALT+F2 aufrufen, an das Plank-Dock anheften und wieder schließen.

Mit Mausklick auf das Tildezeichen ~ der Laufwerksleiste des Double Commanders gelangt man in das Homeverzeichnis "/home/BENUTZER/...", in dem sich das versteckte ".mozilla"-Verzeichnis befindet und das man ggf. per STRG+. sichtbar machen kann (unter dem Nautilus Dateimanager mit STRG+h). Dessen Inhalt löschen und, falls vorhanden, das zuvor angelegte Firefox-Backup, in der Lesezeichen, Passwörter, Plugins, Addons und Firefox-Einstellungen gespeichert sind, in folgendes Verzeichnis zurückspielen: "/home/BENUTZER/.mozilla/firefox/"XYZ".default". Das Verzeichnis mit dem Namen "XYZ" steht für einen Platzhalter und ist individuell unterschiedlich vergeben.

Der umgekehrte Weg ist auch möglich: Sind alle Einstellungen vorgenommen, Passwörter, Lesezeichen gesetzt, so kann dieses Verzeichnis an einem sicheren Ort bzw. auf eine externe Festplatte gesichert werden. Über den Double Commander sollte das Backup sicherheitshalber in eine komprimierte Zip-Datei mit einem Passwort verschlüsselt werden!

Firefox starten und bei Bedarf als Standard festlegen und als Schnellzugriff an das Plank-Dock anheften. Das Addon "Adblock Plus" oder noch besser "uBlock Origin" gehört für mich zu den sinnvollsten Browser-Erweiterungen und sollte gleich mit installiert werden. Tip: Wer die Backspace-Taste für das Zurückblättern aktivieren möchte, kann das in den about:config Einstellungen des Browsers. Nach Eingabe von about:config in der Browserzeile sucht man nach "browser.backspace_action" und setzt den Wert 2 auf 0.

Mozilla

Projektseite: https://www.mozilla.org/de/

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Kate




Kate ist ein Texteditor mit zahlreichen Tools und einer Quelltexthervorhebung. Kate unterstützt Sessions, Rechtschreibprüfung, Lesezeichen, Syntax-Highlighting, Autocomplete und das gleichzeitige Bearbeiten mehrerer Dateien.

Die Installation geht über das Terminal:

  sudo apt-get install kate

Falls nötig, muß für die deutsche Übersetzung folgendes Paket nachinstalliert werden:

  sudo apt-get install konsole kde-l10n-de 
Kate

deutsches Handbuch zu Kate: https://docs.kde.org/stable5/de/applications/kate/index.html
Projektseite: https://kate-editor.org/

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Tor-Browser-Paket




Das Tor-Browser-Bundle ist eine vorkonfigurierte Kombination aus Tor (Client) und einer angepassten Version des Firefox-Browsers. Es leitet beim Surfen die Daten über mehrere Server um und verschleiert so die eigene IP-Adresse. Tor ist ein Netzwerk und anonymisiert beim Surfen die Verbindungsdaten.

Empfohlen wird das Tor-Browser-Bundle als Webdownload und kann von der Projektseite in der gewünschten Sprache heruntergeladen werden. Nach dem Entpacken (z.B. in das Homeverzeichnis) kann ein Starter auf dem Desktop angelegt werden. Evtl. muss die Datei "start-tor-browser" ausführbar gemacht werden. Dafür wechselt man in das entsprechende Verzeichnis und gibt folgenden Befehl ins Terminalfenster ein:

  sudo chmod +x start-tor-browser 

Download: https://www.torproject.org/download/download-easy.html.en
Projektseite: https://www.torproject.org/index.html.en

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XSane





XSane ist ein leistungsstarkes Scanprogramm zur Steuerung von Flachbettscannern. Es liefert umfangreiche Vorschaufunktionen und bietet Einstellungen wie z.B. Auflösung, Anzahl der Farben, Drehen der Scanvorlage etc. Es können auch mehrseitige Scans als PDF-Datei abgespeichert werden. Über ein Plug-In kann XSane aus GIMP direkt gestartet werden.

Unter "Einstellungen" -> "Konfiguration" lassen sich zahlreiche Einstellungen für den Scanvorgang einstellen.

XSane

Installation geht über den Synaptic Paketmanager, das Software-Center oder per Terminal:

  sudo apt-get install xsane

Aufruf von XSane erfolgt per Schnellstarter ALT+F2, ggf. ans Plank-Doch anheften.

Dokumentation und Anleitung zur Einrichtung von XSane: https://wiki.ubuntuusers.de/XSane/
Projektseite: http://www.xsane.org/

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Osmo




Osmo ist ein Adressbuch mit einer Verwaltung für Termine, Kontakte und Notizen. Es kann in das Benachrichtungsfeld minimiert werden und ggf. über anstehende Aufgaben, Termine (z.B. Geburtstage) benachrichtigen. Die Datenbank wird lokal im XML-Format gespeichert. Die Oberfläche läßt sich einfach als auch ausgiebig nach eigenen Bedürfnissen konfigurieren.

Osmo

Osmo wird direkt aus den Paketquellen installiert oder über das Terminal:

  sudo apt-get install osmo 

Nach der Installation einmal starten und wieder schliessen. Die zuvor gesicherten Einstellungen dann nach "/home/BENUTZER/.osmo" zurückspielen, sofern eine Sicherung zuvor angelegt worden ist. Dazu Osmo starten, das Fenster etwas aufziehen bzw. vergrößern und auf das Icon "Restore Data" klicken, um das angelegte Backup wiederherzustellen.

Projektseite: https://sourceforge.net/projects/osmo-pim/

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Pinta




Pinta ist ein einfaches Mal- und Bildbearbeitung-Programm mit einer unkomplizierten Benutzeroberfläche, mit der (im Gegensatz zu Gimp) auch Anfänger ohne große Einarbeitung gut zurechtkommen. Ohne große Vorkenntnisse lassen sich damit Bilder zuschneiden oder Text einfügen und Effekte wie Sepia, Schwarz-Weiß, eine Autolevel-Funktion, Gauß'scher Weichzeichner, Kohlestift, Ölgemälde etc. verwenden.

Das Interface ist ganz ähnlich wie das von Paint.net, die gängigen Werkzeuge sind auch enthalten: Stift, Pinsel, Farbauswahl, Linien, Formen, Klonen, Radiergummi etc. Für erfahrene Nutzer unterstützt das Programm auch Projekte mit mehreren Ebenen (Multiple Layers).

Pinta

die Installation geht wahlweise über das Software Center, über den Synaptic Paketmanager oder über das Terminal:

  sudo add-apt-repository ppa:pinta-maintainers/pinta-stable
  sudo apt-get update
  sudo apt-get install pinta 

Projektseite: https://pinta-project.com/pintaproject/pinta/

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