Wine

Mit Wine gibt es eine weitere Möglichkeit, eine Reihe von Windowsprogrammen als auch von Windowsspielen unter Linux auszuführen. Wine ist aber kein Emulator, sondern eine Windows kompatible Laufzeitumgebung, die in Linux eine Kompatibilitätsschicht zwischen Betriebssystem und Windows-relevantem Code erzeugt. Dazu muss man zuvor das multilib-Repo in der /etc/pacman.conf aktivieren.

Die Datei "/etc/pacman.conf" läßt sich editieren durch Aufruf von:

  sudo nano /etc/pacman.conf

Die # Zeichen in folgenden Zeilen werden gelöscht:

  [multilib]
  Include = /etc/pacman.d/mirrorlist

Zur Wine Installation können bzw. sollten weitere Pakete dazugenommen werden:

  sudo pacman -S wine-staging

  sudo pacman -S wine-mono wine_gecko

  sudo pacman -S winetricks

Nach der Installation mit der rechten Maustaste auf die gewünschte EXE und "Mit Wine-Windows-Programmstarter öffnen" klicken. Ist diese Auswahl noch nicht vorhanden sein, klickt man auf "mit anderer Anwendung öffnen ...", den Wine Programmstarter anwählen und den Haken setzen auf "Standardmäßig für Dateien dieses Typs benutzen" und dann auf "öffnen" klicken.

Alternative läßt sich die gewünschte Windows-Anwendung auch im Terminal ohne (!) Rootrechte starten mit Aufruf von:

  wine filename.exe

Die Grundkonfiguration von Wine läßt sich im Terminal einrichten mit:

  winecfg

Es öffnet sich dann ein Fenster, in dem man gewisse Einstellungen vornehmen kann. Standardmäßig legt Wine die Programme, Laufwerke und Spielestände in folgendes (verstecktes) Benutzerverzeichnis ab:

  ~/.wine

Projektseite: https://www.winehq.org/

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